Neue Lieferanten finden
Veröffentlicht am 11. September 2021

Die Beschaffung von Rohstoffen ist weiterhin sehr angespannt. Viele Unternehmen passen deshalb ihre Lieferketten an.

 

Der Schweizer Purchasing Managers’ Index (PMI) von Credit Suisse und Procure hat im August zwar leicht nachgegeben, die starke Erholung der Schweizer Industrie dauert aber weiterhin an. Die Einkaufslage gestaltet sich nach wie vor sehr schwierig. Rund jedes zweite Unternehmen gibt an, dass es seine Lieferketten aufgrund der Coronakrise bereits verändert hat. Im Juli 2020 war es erst jedes dritte. Am häufigsten genannt werden erneut der verstärkte Einkauf bei Lieferanten in der Schweiz, gefolgt von einem Wechsel auf solche aus Europa und der Verringerung der Einkäufe bei asiatischen Lieferanten. Zudem

haben die Unternehmen tendenziell versucht, den Lieferantenstamm breiter zu diversifizieren.

 

Nach wie vor starke Preisspirale

Wenig Hoffnung auf tiefere Rohstoffpreise macht eine länderübergreifenden Studie der Managementberatung Horváth & Partners, die zwischen März und Juli 2021 1041 Führungskräfte aus Europa zur Preisentwicklung von Rohstoffen befragt hat. Mit einem Ende der Preisspirale rechnen diese Manager mittelfristig nicht. Im Gegenteil: Ob Stahl, Metall oder Kunststoff – bei nahezu allen Rohstoffgruppen gehen die betroffenen Branchen bis zum Jahresende von weiteren Preissteigerungen im zweistelligen Bereich aus. Eine anhaltend hohe Nachfrage, ein eingeschränktes Angebot, unterbrochene Transportwege und leere Lager werden somit weiter zur Überstrapazierung der Rohstoffmärkte führen.

Wie wir Sie unterstützen können:
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Als unabhängiges und inhabergeführtes Familienunternehmen setzen wir selbstverständlich alles daran, Sie termingerecht zu beliefern. Bereits Ende des letzten Jahres, als auf dem Weltmarkt die ersten Anzeichen auf eine Rohmaterialverknappung abzusehen waren, hat sich das Management von Roth entschieden, das Rohmateriallager aufzustocken.

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